Erdwärme vs. Pelletheizung

Erdwärme oder Pelletheizung sind eine gern genutzte Alternative zu Öl oder Gas. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und Erdwärme ist eine saubere Angelegenheit. Vor dem Hintergrund ständig steigender Preise und knapper werdenden Ressourcen für Öl und Gas, liefert die Erdwärme permanente Energie. Doch wer gewinnt den direkten Vergleich?

Heizen mit Erdwärme
Unterhalb der Frostgrenze herrscht im Boden eine konstante Temperatur von etwa 10 bis 13 Grad Celsius. Zur Installation einer Erdwärmeheizung müssen deshalb Bohrungen bis zu einer bestimmten Tiefe vorgenommen werden. Bei einem Einfamilienhaus sind das etwa 50 bis 200 Meter, je nach Beschaffenheit des Untergrunds. In das ca. 14 Zentimeter durchmessende Bohrloch werden Wärmesonden eingelassen und mit einem eigenen Wasserkreislauf verbunden. Eine Wärmepumpe macht die Wärme des unterirdischen Wassers nutzbar. Dabei entzieht ein Kältemittel mit niedrigem Siedepunkt dem Wasser die Wärme und geht dabei in den gasförmigen Zustand über. Ein Verdichter sorgt für eine Druckerhöhung bei der sich das Kältemittel weiter erhitzt. Die gewonnene Wärme wird an die Heizung abgegeben und das Kältemittel wird über einen Verdampfer erneut dem Kreislauf zugeführt.

So funktioniert die Pelletheizung
Holzpellets sind letztlich nichts andere als gespeicherte Sonnenenergie. Als Pellets werden zylinderförmig gepresste Säge- und Hobelspäne bezeichnet, die aus naturbelassenem Holz hergestellt werden. Durch den niedrigen Wassergehalt weisen Holzpellets eine hohe Energiedichte auf. Durch das Zusammenpressen verringert sich außerdem das Volumen und ermöglicht eine Lagerung in der Nähe der Brennstelle. Holzpellets können in Einzelöfen im Wohnraum oder für den Betrieb einer Zentralheizung eingesetzt werden. Bei einer Zentralheizung kann der Brennstoff mittels einer Zuführeinrichtung aus dem Pelletlager oder einem Tagesbehälter automatisch in die Brennkammer eingebracht werden.

Erdwärme vs. Pelletheizung
Mit der Erdwärme heizen Verbraucher sehr preiswert. Als nachteilig sind die Investitionskosten für die Installation einer Wärmepumpe anzusehen, die deutlich höher sind als bei vergleichbaren Heizsystemen mit Gas oder Öl.
Bei einem nachwachsenden Rohstoff wie Holz sind mittel- und langfristig keine extremen Preisschwankungen zu erwarten. Der Einkaufspreis ist also relativ sicher zu kalkulieren. Ein weiterer Vorteil: Bei der Verbrennung wird genauso viel Kohlendioxid (CO2) in die Umgebung freigesetzt, wie die Bäume im Laufe ihres Lebens durch die Fotosynthese umgewandelt haben. Bei der Verbrennung von Holzpellets wird außerdem weniger Feinstaub ausgestoßen als bei normaler Holzverbrennung. Es gibt auch keine störende Geruchsentwicklung oder Lecks oder verunreinigte Tanks. Der geringe Energieaufwand bei der Herstellung und Lieferung machen Holzpellets gegenüber fossilen Brennstoffen zu einer kostengünstigen und umweltfreundlichen Alternative. Nachteil: In einem Altbau sind die Investitionen für eine Pelletheizung etwa doppelt so hoch, wie bei einer herkömmlichen Gasheizung.
Genau wie bei Erdwärme sind die Verbraucher unabhängig von Rohstoffen aus Krisengebieten. Für Verbraucher, die nicht länger von Öl oder Gas abhängig sein und umweltfreundlich heizen wollen, ist es an der Zeit die private Energiewende einzuleiten. Die Kosten für Umrüstung, Entsorgung und Nebenarbeiten werden übrigens vom Staat (KfW) unterschiedlich gefördert.

Erdwärme oder Pelletheizung sind eine gern genutzte Alternative zu Öl oder Gas. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und Erdwärme ist eine saubere Angelegenheit. Vor dem Hintergrund ständig steigender Preise und knapper werdenden Ressourcen für Öl und Gas, liefert die Erdwärme permanente Energie. Doch wer gewinnt den direkten Vergleich? Heizen mit Erdwärme Unterhalb der Frostgrenze herrscht […]
Erdwärme vs. Pelletheizung
14. Februar 2014
Posted in Allgemein — @ 11:15